Ibbenbüren

Was macht man mit einem Mixer,

 

mit einem Toaster, der nicht mehr funktioniert?

 

Mit einer Hose mit Loch oder offener Naht?

 

Was tun, wenn der Computer streikt?.......

 

Wegwerfen? Denkste!

                                                                         

Reparieren Sie es im Repair-Café Ibbenbüren!


(an jedem 1. Donnerstag im Monat – außer in den Ferienzeiten)

 

Repair Café ist:
 

gemeinsam kaputte Sachen reparieren

fachkundige Beratung durch Ehrenamtliche

nette Begegnungen und viel Inspiration

 

im Repair-Café Ibbenbüren,

Klosterstraße 21 in der Familienbildungsstätte

 

Tel.: 96440

 

 

nächsterTermin am 

 

6. Juni 2019

 

14:30 Uhr-18 Uhr

 

Reparaturannahmeschluss 17 Uhr

 

www.repaircafe.de

 

 

Reparieren statt Wegwerfen liegen im Trend

"Repair-Café" ist neuer Anziehungspunkt in der Familienbildungsstätte

Voll ins Schwarze getroffen haben die Mitarbeiter des Mehrgenerationenhauses der Familienbildungsstätte Ibbenbüren mit dem neuen Angebot eines "Repair-Cafés". Ein Team von Ehrenamtlichen wartete am Eröffnungstag auf Menschen, die ihre defekten Haushaltsgeräte, Computer, Uhren oder Kleidungsstücke noch nicht weggeworfen haben. Von dem Andrang waren die Reparatur-Experten selbst überrascht. Offensichtlich schlummern in den Haushalten noch eine Menge älterer Schätzchen, von denen die Besitzer sich bisher nicht trennen mochten.

Elisabeth Oelgeklaus brachte eine Küchenmaschine mit ins "Café Klatsch" an  der Klosterstraße, mit der sie lange Jahre gern gearbeitet hatte. Nun gibt es das Modell nicht mehr, aber viele Zusatzgeräte sind noch in ihrer Küche vorhanden. Heiner Damme hat schnell festgestellt, dass ein Zahnrad erneuert werden müsste. Ob es das Ersatzteil noch gibt, recherchierte Felix Lütke-Sundrup gleich vor Ort im Internet.

"Der Staubsauger tut es nicht mehr", schilderte Karl Gaida den Fachleuten betrübt. Da müssten nur neue Kohlen rein, erfuhr er. Das sei kein Problem, die bekäme er sicher in einem Elektrofachgeschäft in Laggenbeck, das viele Ersatzteile vorrätig hat.

Gisela Fuhrmann widmet sich dem Bereich Uhren und Schmuck. Sie bietet Batteriewechsel an, kürzt Armbänder oder zieht gerissene Halsketten fachgerecht wieder auf.

Die Organisatoren freuten sich zudem über zwei neue ehrenamtliche Helfer, die spontan ihre Bereitschaft zur Mitarbeit erklärten. Dazu trug gewiss auch die entspannte Atmosphäre bei, die das Knüpfen von Kontakten leicht machte. Bei einer Tasse Kaffee oder einem Glas alkoholfreiem Sekt kamen Helfer und Kunden schnell miteinander ins Gespräch.

 

Das Reparatur-Café Ibbenbüren öffnet jeden 1. Donnerstag im Monat (außer in den Ferienzeiten). Der nächste Termin ist am 04. Februar 2016 in der Zeit von 14.30 - 18 Uhr an der Klosterstraße 21 in Ibbenbüren.

Informationen und Kontaktdaten: Heike Dirksmeyer (dirksmeyer@bistum-muenster.de) oder Telefon 05451-96440

   

 

www.repaircafe.   

Repair-Café feiert ersten Geburtstag

                                                           

 

Vor einem Jahr startete mit dem Repair-Café im Mehrgenerationenhaus der Familienbildungsstätte Ibbenbüren ein neues Angebot, das sich gegen die Verschwendung von Ressourcen in der Gesellschaft richtet. "Reparieren statt Wegwerfen" hatten sich die Mitarbeiter und Ehrenamtlichen auf die Fahnen geschrieben. Damit begann eine Erfolgsgeschichte, die jetzt ihren ersten Geburtstag feiern konnte.

Am Donnerstag richtete Wolfgang Wiggers, Leiter der Familienbildungsstätte, den Dank besonders an die ehrenamtlichen Mitarbeiter, die so manchen Toaster oder Staubsauger wieder zum Laufen brachten. Ein wenig Statistik machte deutlich, welche Aufgaben dabei zu lösen waren. Von 200 Reparaturanfragen wurden 70 Prozent zur Zufriedenheit der Besitzer bearbeitet. Ein sehr gutes Ergebnis für so manches alte Schätzchen, das nun wieder seinen Dienst in Haus oder Garten tut. Manchmal verhinderten allerdings schon die Hersteller eine Reparatur, wenn sich beispielsweise ein Gerät nicht öffnen ließe, bedauern die Fachleute.

Bürgermeister Dr. Marc Schrameyer überbrachte ebenfalls Glückwünsche für das Team. Er betonte, dass es wichtig sei, über das eigene Konsumverhalten nachzudenken und die Wertigkeit stärker im Blickfeld zu haben. Er freute sich über das Engagement und ließ sich über die Vielfalt der Reparaturmöglichkeiten informieren. Computer,  Haushaltsgeräte, Radios, Uhren, Schmuck und Kleidungsstücke werden von derzeit 15 Experten fachmännisch beurteilt und wenn möglich wieder instandgesetzt. "Es macht viel Spaß und ist gut für die Umwelt", sagte Heike Dirksmeyer, die das Projekt ins Leben gerufen hat.

Das Repair-Café öffnet an jedem ersten Donnerstag im Monat (außer in den Ferienzeiten) die Türen für Menschen, denen Nachhaltigkeit und Abfallvermeidung am Herzen liegen. Weitere Informationen unter Telefon 05451-96440 oder per E-Mail an dirksmeyer@bistum-muenster.de