Adresse

Mehrgenerationenhaus Ibbenbüren

Mehrgenerationenhaus

Familienbildungsstätte
Klosterstraße 21
49477 Ibbenbüren

Telefon: 05451 96440
 

Bürozeiten

montags - freitags: von 09.00 - 12.00 Uhr
montags - donnerstags: von 14.00 - 17.00 Uhr

                                                           

Repair-Café feiert ersten Geburtstag

 

Vor einem Jahr startete mit dem Repair-Café im Mehrgenerationenhaus der Familienbildungsstätte Ibbenbüren ein neues Angebot, das sich gegen die Verschwendung von Ressourcen in der Gesellschaft richtet. "Reparieren statt Wegwerfen" hatten sich die Mitarbeiter und Ehrenamtlichen auf die Fahnen geschrieben. Damit begann eine Erfolgsgeschichte, die jetzt ihren ersten Geburtstag feiern konnte.

 

Am Donnerstag richtete Wolfgang Wiggers, Leiter der Familienbildungsstätte, den Dank besonders an die ehrenamtlichen Mitarbeiter, die so manchen Toaster oder Staubsauger wieder zum Laufen brachten. Ein wenig Statistik machte deutlich, welche Aufgaben dabei zu lösen waren. Von 200 Reparaturanfragen wurden 70 Prozent zur Zufriedenheit der Besitzer bearbeitet. Ein sehr gutes Ergebnis für so manches alte Schätzchen, das nun wieder seinen Dienst in Haus oder Garten tut. Manchmal verhinderten allerdings schon die Hersteller eine Reparatur, wenn sich beispielsweise ein Gerät nicht öffnen ließe, bedauern die Fachleute.

 

Bürgermeister Dr. Marc Schrameyer überbrachte ebenfalls Glückwünsche für das Team. Er betonte, dass es wichtig sei, über das eigene Konsumverhalten nachzudenken und die Wertigkeit stärker im Blickfeld zu haben. Er freute sich über das Engagement und ließ sich über die Vielfalt der Reparaturmöglichkeiten informieren. Computer,  Haushaltsgeräte, Radios, Uhren, Schmuck und Kleidungsstücke werden von derzeit 15 Experten fachmännisch beurteilt und wenn möglich wieder instandgesetzt. "Es macht viel Spaß und ist gut für die Umwelt", sagte Heike Dirksmeyer, die das Projekt ins Leben gerufen hat.

 

Das Repair-Café öffnet an jedem ersten Donnerstag im Monat (außer in den Ferienzeiten) die Türen für Menschen, denen Nachhaltigkeit und Abfallvermeidung am Herzen liegen. Weitere Informationen unter Telefon 05451-96440 oder per E-Mail an dirksmeyer@bistum-muenster.de

 



Ibbenbüren

Was macht man mit einem Mixer, mit einem Toaster, der nicht mehr funktioniert?

 

Mit einer Hose mit Loch oder offener Naht?

Was tun, wenn der Computer streikt?.......

 

Wegwerfen? Denkste!

                                                                         

Reparieren Sie es im Repair-Café Ibbenbüren!
(an jedem 1. Donnerstag im Monat – außer in den Ferienzeiten)


          

 


Repair Café ist:
 

gemeinsam kaputte Sachen reparieren

fachkundige Beratung durch Ehrenamtliche

nette Begegnungen und viel Inspiration

 

im Repair-Café Ibbenbüren,

Klosterstraße 21 in der Familienbildungsstätte Tel.: 96440

nächsterTermin am 

1.Dezember 2016

14:30 Uhr-18 Uhr

Reparaturannahmeschluss 17 Uhr

 

www.repaircafe.de

 

www.repaircafe.   

 

 

  Kinder und Senioren
  gestalten Märchenhörspiel

     Quelle: IVZ vom 8.05.2015, Bild: Brigitte Striehn
Sabine Meyer vom Erzähltheater Osnabrück (li.) hat mit Bewohnern aus dem Altenheim Haus ST. Hedwig in Püsselbüren und Kindern aus dem Herz-Jesu-Kindergarten eine Märchen-CD eingespielt, Paula Wachsmann und Pauline (6) haben gern mitgemacht.


Erfolgreiche Zusammenarbeit von Frau Meyer vom Erzähltheater Osnabrück, dem Haus St. Hedwig, dem Mehrgenerationenhaus der Familienbildungsstätte und dem Herz-Jesu-Kindergarten


Muscheln klimpern, ein Xylophon wird angeschlagen und eine Keksdose fällt laut scheppernd auf den Boden - was kann das bedeuten? Im Altenheim St. Hedwig in Püsselbüren war in den letzten Wochen die Märchenerzählerin Sabine Meyer vom Erzähltheater Osnabrück zu Gast.
Gemeinsam mit den "Schukis" aus dem benachbarten Herz-Jesu-Kindergarten haben Senioren mit Demenzerkrankungen Ideen für eine Märchen-CD gesammelt, die Sabine Meyer in eine Geschichte verpackt hat.
Die Kinder aus den Gruppen, die in diesem Jahr in die Schule kommen, sind mehrmals in das Haus St. Hedwig gekommen, um mit den Bewohnern Texte, Lieder und Geräusche einzuspielen. Dabei war Konzentration nötig, aber es hat auch viel Spaß gemacht.
Alle waren mit Eifer bei der Sache, wenn die Geschichte vor dem Mikrofon erzählt oder passende Tonbeispiele improvisiert wurden.

Darüber freuen sich die Erzieher des Kindergartens sowie Mechthild Weßling, Mitarbeiterin im Sozialen Dienst des Hauses St. Hedwig und Marita Lammers, die das Projekt "Mitten im Märchenwald" seitens des Mehrgenerationenhauses der Familienbildungsstätte Ibbenbüren begleitete und den Förderantrag an den Fonds "Kultur und Alter" des Ministeriums für Familie, Kinder, Jugendliche, Kultur und Sport des Landes Nordrhein-Westfalen gestellt hatte.
Das Ministerium unterstützte diese neue Form der Kulturarbeit finanziell.

Märchen können in der Arbeit mit demenziell erkrankten Menschen einen Zugang zur Welt öffnen und die Lebensqualität erhöhen.
Im Haus St. Hedwig gebe es eine besondere Betreuung für Demenzerkrankte, erläutert Mechthild Weßling.
Da passte das Märchenprojekt gut in das Programm.
Sie freute sich, dass die von ihr ausgewählten Bewohner aktiv an der Gestaltung der Märchen-CD mitgearbeitet haben.
"Es war eine Herausforderung, aber auch eine große Freude zu sehen, wie fröhlich und aufgeschlossen sie dabei waren", so die Sozialarbeiterin.
Auch mit Demenz könnten Menschen noch aktiv mitgestalten, betonte sie.
Margarete Heilemann hat die Mitarbeit viel Spaß gemacht.
"Wir sind ja auch mal Kinder gewesen", sagte sie vergnügt.

Am 19.Juni ist es soweit: Dann kommt Sabine Meyer mit einem großen Stapel Hörspiel-CDs wieder und präsentiert das fertige Werk. "Cool", kommentierten das die jüngsten Teilnehmer an diesem Projekt.
Kira Diekmann zog ebenfalls eine positive Bilanz.
Zwölf Fast-Schulkinder aus drei Gruppen und ein Chor waren beteiligt.
"Alle hatten viel Spaß an der Zusammenarbeit" so die Erzieherin des Kindergartens.
Bevor die kleinen Tonkünstler wieder in den Kindergarten zurückgingen, verabschiedeten sie sich mit einem Lied von ihren Gastgebern.

Zitat: "Hier machen Profis ein Hörspiel." (Sabine Meyer)
Quelle: IVZ vom 08.05.2015

   

 

 

 

Neue Wohnformen

im Alter

Mi.,
 10.02.2016,
        19.30 - 21.00 Uhr

 

Der Vortrag gibt einen Überblick über verschiedene Wohnformen im Alter
– von „Allein zu Hause“ bis hin zu „Wohngemeinschaften im Alter“.
Die Präsentation richtet sich an alle, die offen für neue Wohnformen sind,
um die zukünftige Wohnsituation so angenehm und menschenwürdig wie möglich zu gestalten.

 

Gebühr: € 5,00

Referent: Mathias Igel

Anmeldung an die Fabi

 

 

 

      "Café Klatsch on Tour"
    eine gelungene Veranstaltung

 

                                         


Am 12. September präsentierte sich das Mehrgenerationenhaus mit all seinen Kooperationspartnern ( Begegnungszentrum für Deutsche und Ausländer e.V., Caritasverband, Freiwilligen Börse KISTE, Hospizverein, Jugendamt Ibbenbüren, Sozialdienst Katholischer Frauen, Seniorenbeirat und ZwIbb ) mit einem informativen Café auf dem Wochenmarkt.

Die Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen der Einrichtung und der Kooperationspartner stellten ihre Arbeit und bisher durchgeführte Projekte vor.
 
Im Gespräch tauchte immer wieder die Frage auf was das MGH ausmacht.
Das MGH ist kein Ort des Wohnens sondern bietet den Menschen eine Plattform für viele interessante Projekte und Aktivitäten von Jung bis Alt.
In vielen informativen Gesprächen wurde der Grundgedanke des MGH deutlich.

 
Etliche neue Kontakte zu den vielfältigen Projekten des MGH und seiner Kooperationspartner konnten geknüpft werden. 

Wir laden alle Interessierten ein, mit uns gemeinsam den Gedanken des MGH  fortzuführen und freuen uns auf Ihren Besuch und neue Ideen.

 

 

 

 


Speisen aus aller Herren Länder
 


Quelle IVZ online 24.08.2014

IBBENBÜREN. Die Initiative „Zusammen was tun in Ibbenbüren" (ZwIbb) hat am Samstag zum zweiten Dinner auf den Vorplatz der „Lokomotive" an der Wilhelmstraße eingeladen. Die Initiatorin der Initiative ZwIbb, Karin Steingröver, und ihre Mitstreiter hatten organisiert, dass die Teilnehmer Tische, Stühle und selbst zubereitetes Essen sowie Getränke mitbringen konnten, um zusammen zu essen, zu plaudern und zu singen. Jeder konnte teilnehmen.

Angesichts des alles andere als hochsommerlichen Wetters wurde daraus zwar nichts, aber Dieter Bockstette hatte die Innenräume seiner „Lokomotive“ kostenfrei angeboten. Rund hundert Teilnehmer an weiß eingedeckten und mit Kerzen geschmückten Tischen wurden von Johannes Rott (Caritasverband Tecklenburger Land) und Bürgermeister Heinz Steingröver begrüßt. Rott betonte, „Wir stellen hier nur den Rahmen.“

Steingröver erklärte in seiner kurzen Ansprache, dass Traditionen erfahrungsgemäß nach zwei Jahren beginnen, so lange, wie es die ZwIbb gibt, und er bedauerte, als letzter Redner derjenige zu sein, „der die Teilnehmer vom Essen abhält“. Aber er habe nicht vor, zu singen, scherzte er. Das war auch nicht nötig, denn den Auftakt des Programms bildete ein Gesangsvortrag des Singkreises der ZwIbb unter Leitung von Christa Telgkamp.

Der Singkreis hat vor einigen Jahren mit 20 Teilnehmern begonnen, inzwischen nehmen mehr als 60 Sänger an den Proben teil. Die Sänger erinnerten mit „Hoch auf dem gelben Wagen“ an den einstigen Bundespräsidenten Walter Scheel und gaben mit „Du bis mien Sünnschien“ auch urwestfälisches Liedgut zum Besten.

Im Mittelpunkt stand natürlich das gemeinsame Essen mit Speisen aus aller Herren Länder, die quer über alle Tische weitergereicht wurden.

Den Höhepunkt des Abends bildete der Auftritt des Aussiedlerchores „Melodia“. Lilli Schäfer, die Leiterin des Chores, legt Wert auf die Feststellung, dass es sich nicht um einen „russischen Chor“ handelt, sondern um einen Chor von Deutschen mit russischen Wurzeln. Das birgt Probleme. Von dem vor elf Jahren gegründeten Chor erwarten die deutschen Zuhörer russische Weisen, der Chor selbst würde aber lieber deutsche Lieder singen. Lilli Schäfer: „In Russland wurde traditionell immer draußen gesungen.“

Sie will mit dem Chorangebot die Aussiedler, vor allem die Frauen, aus dem Haus locken. „Das ist wie eine kleine Medizin.“ Sie wundere sich immer wieder, wie schnell „meine Mädels“ ohne eine Ausbildung oder Notenkenntnis die Melodien begreifen und umsetzen. „Unser Motor“, sagt sie, „ist das Singen“. Der Chor sucht noch männliche Mitstreiter. Bisher fristet der Akkordeonspieler als einziger Mann ein einsames Dasein.